Legionellenproblem erkannt? Jetzt strukturiert handeln.

Legionellen gezielt rein mechanisch und physikalisch bekämpfen. Kein Einsatz von chemischen Zusätzen durch DHT9. Effizienz mess- und nachweisbar machen.

DHT9 · Wasserhygiene als betreute, objektbezogene Dienstleistung.

ERNST INNOTEC begleitet Betreiber dabei, Legionellenbelastungen systematisch zu reduzieren und die Entwicklung durch geeignete Untersuchungen nachvollziehbar zu dokumentieren. Die DHT9-Komponenten arbeiten im vereinbarten Systemabschnitt ohne synthetische Chemiezusätze. Zusätzlich werden Energie-, Wasser- und Abwasserverbräuche sowie die damit verbundenen CO₂-Effekte mit einem definierten Messkonzept erfasst, sichtbar gemacht und nachvollziehbar ausgewertet.

Welche Maßnahmen geeignet sind, welche Entwicklung erreicht wird und ob Einsparungen entstehen, muss für jedes Objekt gesondert geprüft und dokumentiert werden. Eine pauschale Wirkungs- oder Einspargarantie ist damit nicht verbunden.

  • Legionellenproblem strukturiert angehen
  • Technische Behandlung ohne synthetische Chemiezusätze
  • Objektbezogen planen und umsetzen
  • Entwicklung durch Messungen begleiten
  • Wirtschaftlichkeit transparent auswerten
Servicetechniker prüft Rohrleitungen und Betriebsdaten in einem modernen Gebäudetechnikraum.
Illustrative Darstellung einer technischen Bestandsaufnahme.
Wasserhygiene als ServiceObjektbezogen · dokumentiert · messbegleitet

Drei Ziele · ein betreuter Prozess

Legionellen reduzieren, Chemie- und Biozideinsatz möglichst vermeiden und Effizienz messbar machen.

Die Wasserhygiene bleibt das zentrale Projektziel. Der mögliche Rückgang bestehender chemischer Maßnahmen und wirtschaftliche Potenziale werden getrennt bewertet und nur auf Grundlage objektbezogener Nachweise beschrieben.

01 · WASSERHYGIENE

Legionellenbelastungen gezielt reduzieren

Bestandsaufnahme, objektbezogene Auslegung, technische Umsetzung, Messbegleitung und wiederkehrende Betreuung werden zu einem nachvollziehbaren Maßnahmenprozess verbunden.

Zum DHT9-Prozess
02 · CHEMIE & BIOZIDE

Technische Behandlung ohne synthetische Chemiezusätze

Übliche konventionelle Zusätze

Je nach Anlagentyp und zulässigem Einsatzbereich können chlorbasierte Desinfektionsmittel, Chlordioxid, weitere Biozide sowie Begleitchemikalien zur pH-, Kalk-, Biofilm- und Korrosionskontrolle eingesetzt werden.

Die DHT9-Komponenten arbeiten im vereinbarten Systemabschnitt rein mechanisch und ohne synthetische Chemiezusätze. Bestehende chemische oder biozide Maßnahmen werden nur nach objektbezogenem Nachweis und Freigabe durch die zuständigen Stellen reduziert oder beendet.

Kann der Chemie- und Biozideinsatz tatsächlich reduziert werden, können auch indirekte Umweltbelastungen aus Herstellung, Transport und Entsorgung sinken. Das kann die CO₂-Bilanz entlang der Lieferkette (Scope 3) und die Materialbeanspruchung des wasserführenden Systems verbessern.

Zum Leistungsumfang
03 · WIRTSCHAFTLICHKEIT

Einsparpotenziale messbar prüfen

Enytos kann vereinbarte Energie-, Wasser-, Abwasser- und Betriebsdaten über definierte Zeiträume zusammenführen. So werden mögliche Veränderungen transparent, ohne sie vorab zu garantieren.

Zum Wirtschaftlichkeits-Monitoring

Wasserhygienische Wirkung, Chemie- beziehungsweise Biozideinsatz und wirtschaftliche Entwicklung werden getrennt bewertet. Messwerte, Betriebsbedingungen und gleichzeitig durchgeführte Maßnahmen müssen dafür vollständig dokumentiert werden.

Verdunstungskühlanlagen · Ereignisbeispiele

Legionellenrisiken können schwerwiegende Folgen haben.

Legionellen können über feinste Wassertröpfchen beziehungsweise Aerosole eingeatmet werden und schwere Lungenentzündungen verursachen. Ereignisse aus August 2026 zeigen die Bedeutung von hygienegerechtem Betrieb, Überwachung und einem klaren Maßnahmenprozess.

Basel-Stadt
28dokumentierte Erkrankungen1Todesfall
  • Ausbruch offiziell für beendet erklärt
  • Laborvergleiche bestätigten eine Übereinstimmung von Erkrankten- und stillgelegten Kühlturmproben

Quelle: Abschlussinformation zum Legionellenausbruch im Kanton Basel-Stadt

Linz
32dokumentierte Erkrankungen3Todesfälle
  • Konkrete Infektionsquelle noch nicht abschließend ermittelt
  • Kühlanlagen untersucht; einzelne Proben mikrobiologisch auffällig
  • Keine bestimmte Anlage als bestätigte Quelle ausgewiesen

Quelle: Stadt Linz · gemeinsamer Behördenstand vom 29.08.2026

Diese Ereignisse belegen die Bedeutung von Prävention, Betriebshygiene, Kontrolle und einem geregelten Vorgehen. Sie sind kein Wirksamkeitsnachweis für ERNST INNOTEC oder DHT9. Die genannten Zahlen beruhen auf den jeweils bezeichneten Quellenständen.

Zwei Anlagenwelten

Jede Anlagenart folgt ihrem eigenen fachlichen Rahmen.

Planung, Rollen, Untersuchungen und Regelwerke werden passend zum jeweiligen Anlagenbereich geführt.

01 · GEBÄUDE

Wasserhygiene in Gebäuden

Legionellenbefunde werden im Zusammenhang mit Anlage, Betrieb und Nutzung eingeordnet. Stagnation, Temperaturen, Zirkulation und bekannte Maßnahmen fließen in die objektbezogene Auslegung ein.

  • Bestandsaufnahme und Betrachtung realer Betriebsbedingungen
  • Vereinbarter Einbau und nachvollziehbare Dokumentation
  • Untersuchungen nach TrinkwV ausschließlich durch eine dafür zugelassene Untersuchungsstelle
  • Wiederkehrende Betreuung und abgestimmte Nachmessungen
02 · INDUSTRIE
Leistungsumfang in Klärung

Verdunstungskühlanlagen und Nasskühltürme

Aerosolrisiken, hygienegerechter Betrieb und die konkreten Anlagenzustände bilden einen eigenständigen fachlichen Rahmen.

Fachperson prüft mit einem Tablet eine industrielle Verdunstungskühlanlage.
Illustrative Darstellung einer Verdunstungskühlanlage.
  • Bestandsaufnahme und Risikoerfassung
  • Untersuchungs-, Maßnahmen- und Eskalationskonzept
  • Qualifizierte Fach- und Laborpartner
  • Dokumentation und optionales messgestütztes Betriebsmonitoring

DHT9 ist für diesen Bereich nicht als nachgewiesene oder freigegebene Kühlturmlösung dargestellt. Fachkunde, Partnerrollen, Versicherung sowie Mess- und Eskalationskonzept bleiben vor einer Marktansprache zu klären.

Objektbezogene Planung

Die Anlage und der Befund bestimmen den nächsten Schritt.

Nutzung, Leitungsführung, Betriebsweise, Temperaturen, Zirkulation, bekannte Befunde und vorhandene Komponenten prägen das Konzept. Daraus entstehen der vereinbarte Leistungsumfang, die technische Auslegung und ein passender Mess- und Betreuungsplan.

Befund
Vorhandene Untersuchungen, bekannte Maßnahmen und Zeitverläufe sichten
Betrieb
Nutzung, Stagnation, Temperaturen, Zirkulation und Schnittstellen betrachten
Rahmen
Ziele, Zuständigkeiten, Messplan und Sicherheitskriterien vereinbaren
Umfang
Berechnungen, Komponenten, Einbau und Betreuung objektbezogen binden

DHT9 · Projekt und Service

Legionellen gezielt bekämpfen – als betreuter Gesamtprozess.

DHT9 verbindet Bestandsaufnahme, technische Umsetzung, Koordination, Messbegleitung, Dokumentation und wiederkehrenden Service. Ziel ist, die Legionellenbelastung objektbezogen zu reduzieren und die Entwicklung unter dokumentierten Betriebsbedingungen nachvollziehbar zu bewerten. Einzelne Komponenten sind mögliche Bestandteile der abgestimmten Lösung und stehen nicht als eigenständige Produkte im Vordergrund.

  1. 01

    Sichten

    Befunde, Anlagenunterlagen und bekannte Maßnahmen erfassen.

  2. 02

    Aufnehmen

    Objekt, Nutzung, Temperaturen, Zirkulation, Betriebszustand und Einbausituation betrachten.

  3. 03

    Festlegen

    Ziele, Leistungsumfang, Zuständigkeiten, Messplan und Sicherheitskriterien vereinbaren.

  4. 04

    Umsetzen

    Vereinbarte technische Leistungen vorbereiten, koordinieren, einbauen und dokumentiert in Betrieb nehmen.

  5. 05

    Überprüfen

    Weitere Untersuchungen und verfügbare Ergebnisse unter dokumentierten Bedingungen zusammenführen.

  6. 06

    Dokumentieren und begleiten

    Ergebnisse, Begleitmaßnahmen, Wartungen und nächste Schritte strukturiert festhalten.

Messbegleitung T0 · T1 · T2

Messwerte machen die Entwicklung nachvollziehbar.

Messumfang, Probenstellen und Zeitpunkte werden für jedes Objekt gesondert festgelegt. Werte werden zusammen mit den dokumentierten Betriebsbedingungen und Begleitmaßnahmen betrachtet.

  1. T0

    Ausgangszustand

    Befunde, Betriebsbedingungen und relevante Einflüsse vor der Umsetzung dokumentieren.

  2. T1

    Erste Nachmessung

    Werte nach der Umsetzung unter möglichst vergleichbaren, dokumentierten Bedingungen erfassen.

  3. T2

    Weitere Nachmessung

    Den Verlauf objektspezifisch bewerten und die nächsten Schritte festlegen.

Reparaturen, Spülungen, Temperatur-, Nutzungs- und weitere gleichzeitige Änderungen werden mitgeführt. Ohne kontrollierte Vergleichsbedingungen ist der Anteil einer einzelnen Maßnahme an einer Veränderung nicht eindeutig bestimmbar. Ein allgemeiner Wirksamkeitsnachweis lässt sich aus einem objektbezogenen Verlauf nicht ableiten.

Leistungsbild

Technik, Koordination und Betreuung greifen ineinander.

Der konkrete Umfang richtet sich nach Auftrag, Anlage und vereinbartem Konzept. Leistungen werden so gebunden, dass technische Umsetzung, Messbegleitung, Dokumentation und weitere Betreuung nachvollziehbar zusammenpassen.

Bestandsaufnahme

Anlage, Aufgabenstellung, Betriebspunkte und relevante Schnittstellen werden objektbezogen erfasst.

Konzept und Auslegung

Technische und organisatorische Bausteine sowie erforderliche Berechnungen werden für den Auftrag entwickelt.

Vorbereitung und Einbau

Vereinbarte Bauteile werden vorbereitet oder vormontiert, koordiniert und beim Kunden eingebaut.

Untersuchungskoordination

Geeignete Untersuchungsstellen oder Prüflaboratorien werden passend zur Aufgabe eingebunden.

Dokumentation

Leistungen, verfügbare Ergebnisse und Begleitmaßnahmen werden strukturiert zusammengeführt.

Wartung und Nachmessung

Wiederkehrende Arbeiten, weitere Messungen und nächste Schritte werden vereinbart.

Zeolithfilterwechsel

Planmäßige Wechsel können abhängig von der abgestimmten Lösung Teil des Betreuungsumfangs sein.

Monitoring

Optional kann Enytos vereinbarte Energie-, Wasser- und Betriebsgrößen über definierte Vergleichszeiträume dokumentieren und auswerten.

Fachgerechte Entnahme einer Wasserprobe an einer technischen Installation.
Illustrative Darstellung der technischen Projektbegleitung.

Rollen bleiben klar

Jede beteiligte Stelle trägt ihren eigenen Verantwortungsbereich.

ERNST INNOTEC übernimmt ausschließlich den vereinbarten Leistungsumfang. Betreiberpflichten, Laborverantwortung, behördliche Entscheidungen und fachplanerische Aufgaben verbleiben bei den jeweils zuständigen Rollen.

Betreiber
Betreiberpflichten erfüllen, Betriebsbedingungen sichern und Maßnahmen veranlassen.
Untersuchungsstelle / Labor
Probenahme und Untersuchung im jeweils gebundenen fachlichen und rechtlichen Rahmen durchführen.
Behörde
Behördliche Entscheidungen, Anordnungen und Bewertungen treffen.
Fachplaner / Fachpartner
Spezifische Planung, Fachkunde und Schnittstellen im vereinbarten Umfang verantworten.
ERNST INNOTEC
Vereinbarte Technik, Koordination, Montage, Dokumentation und Betreuung objektbezogen umsetzen.

Wirtschaftlichkeit im Blick · Enytos-Monitoring

Veränderungen und Einsparungen werden gemessen, nicht behauptet.

Die Legionellenbekämpfung steht im Mittelpunkt. Als zusätzlicher wirtschaftlicher Nutzen kann Enytos der VELITUM AG vereinbarte Energie-, Wasser- und Betriebsdaten zusammenführen und Verläufe visualisieren. So lassen sich Veränderungen bei Energie, CO₂, Wasser und Abwasser transparent dokumentieren und bewerten.

01

Energie

Gemessene Verbräuche vor und nach einer Maßnahme über einen definierten Zeitraum vergleichen.

02

CO₂

Emissionen transparent mit Energieträger, Bilanzgrenze, Faktorjahr und Methode berechnen.

03

Wasser

Verbrauchsmengen aus geeigneten Messstellen erfassen und zeitlich auswerten.

04

Abwasser

Mengen messen oder – wenn fachlich zulässig – aus offengelegten Eingangsgrößen ableiten.

Wichtig: Wirtschaftlichkeit wird objektbezogen nachgewiesen. Eine Einsparung wird nicht pauschal zugesagt. Aussagefähig wird der Vergleich erst mit festgelegter Ausgangsbasis, Systemgrenze, Messstellen, Vergleichszeitraum und dokumentierten Begleitmaßnahmen. Geeignete Zähler und technische Schnittstellen müssen vorhanden oder Bestandteil des Auftrags sein.

Die DHT9-Komponenten arbeiten im vereinbarten Systemteil ohne synthetische Chemiezusätze. Ob bestehende chemische Maßnahmen reduziert oder beendet werden dürfen, entscheiden Betreiber und zuständige Fachstellen auf Grundlage der objektbezogenen Nachweise.

Technische Fachkraft wertet Energie-, Wasser- und Betriebsdaten auf einem digitalen Dashboard aus.
Illustrative Darstellung des Enytos-Monitorings.

Nachweise und Regelwerke

Fachlich sauber handeln heißt: Anwendungsbereich, Rolle und Stand klar benennen.

ERNST INNOTEC plant, koordiniert, montiert und dokumentiert den vereinbarten Leistungsumfang. Mikrobiologische Untersuchungen nach den jeweils geltenden wasserhygienischen Vorschriften führt ausschließlich eine dafür zugelassene Untersuchungsstelle aus. Betreiberpflichten, behördliche Entscheidungen und hygienisch-medizinische Bewertungen verbleiben bei den zuständigen Rollen.

Wasserführende Systeme in Gebäuden

  • Geltende gesetzliche Vorgaben und einschlägige UBA-Bekanntmachungen in ihrer jeweiligen Rolle
  • VDI 6023 Blatt 1:2023-09 als fachlicher Richtlinienbezug für Wasserinstallationen in Gebäuden
  • DIN EN ISO 11731:2019-03 für die Zählung von Legionellen
  • DIN EN ISO 19458:2006-12 für die mikrobiologische Probenahme
  • DIN EN 16070:2014-06 als Materialnorm für das natürliche Zeolith, ohne Wirkungsnachweis gegen Legionellen

Verdunstungskühlanlagen

  • 42. BImSchV für Anlagen im deutschen Anwendungsbereich
  • VDI 2047 Blatt 2:2019-01 als geltende Ausgabe
  • VDI 2047 Blatt 2 E:2026-03 klar als Entwurf, nicht als Endfassung
  • VDI 4250 Blatt 2:2025-03 zu legionellenhaltigen Aerosolen

Regelwerke, Laborverfahren, Materialnormen und einzelne Ergebnisse belegen ihre jeweils beschriebene Rolle. DIN EN 16070 beschreibt Anforderungen an das natürliche Zeolith und belegt keine Wirkung gegen Legionellen. DHT9 und einzelne Projektverläufe tragen keine allgemeine Wirkungs-, Zulassungs- oder Einsparaussage. Solche Aussagen erfordern jeweils einen eigenständigen, anwendungsbezogenen Nachweis.

Kontakt

Legionellenproblem angehen. Wirtschaftlichkeit mitdenken.

Ein erstes Gespräch klärt Anlagenart, vorhandene Befunde, bekannte Betriebsbedingungen und den sinnvollen nächsten Schritt. Anlagenunterlagen und vorhandene Untersuchungsberichte helfen bei der Vorbereitung.

ERNST INNOTECMax ErnstÖschlestraße 37D-78559 Gosheimmax@ernst-innotec.de+49 175 276 71 41